UKE-Versogungsforschungsprojekte werden gefördert
„Ich freue mich, dass der Innovationsfonds so viele Projekte mit UKE-Beteiligung fördert, die auf eine Verbesserung bestehender Versorgungssysteme ausgerichtet sind. Damit wird der große Beitrag des UKE an einer optimierten Patientenversorgung gewürdigt“, sagt Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan der Medizinischen Fakultät.
Die einzelnen Projekte unter UKE-Leitung
Prof. Dr. Martin Lambert, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKE: Modell der sektorenübergreifend-koordinierten, schweregradgestuften, evidenzbasierten Versorgung psychischer Erkrankungen (RECOVER). Ein neues integriertes Versorgungsmodell in der großstädtischen Region Hamburg und der ländlich-kleinstädtischen Region Steinburg (Itzehoe). Die Fördersumme beträgt 6,8 Millionen Euro.
Prof. Dr. Eike S. Debus, Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin des UKE: IDOMENEO Studie – Ist die Versorgungsrealität in der Gefäßmedizin leitlinien‐ und versorgungsgerecht? Fördersumme 3,2 Millionen Euro.
Prof. Dr. Hans-Helmut König, Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung des UKE: Vergleich der prädiktiven Validität von Instrumenten zur Bestimmung potenziell inadäquater Medikation bei Älteren (PIM-STOP). Fördersumme 150.000 Euro.
Priv.-Doz. Dr. Götz Thomalla, Klinik und Poliklinik für Neurologie des UKE: Ergebnisqualität durch Patient Reported Outcome Measures (PROMs) bei Schlaganfallpatienten in der klinischen Routine (EPOS). Fördersumme 500.000 Euro.
Prof. Dr. Holger Schulz, Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie des UKE: Entwicklung eines Kurzinstruments zur Messung gesundheitsbezogener Lebensqualität bei Krebspatienten und Analyse der Implementierung (PRO-ONK Routine). Fördersumme 480.000 Euro.
Priv.-Doz. Dr. Uwe Verthein, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKE: Ausmaß und Trends der problematischen Medikation von Benzodiazepinen, Z‐Substanzen, Opioid‐Analgetika und Antidepressiva bei Kassenpatienten (ProMeKa). Fördersumme 270.000 Euro.
Prof. Dr. Martin Scherer, Institut für Allgemeinmedizin des UKE: Entwicklung und Validierung von Qualitätsindikatoren für Multimorbidität (MULTIqual). Fördersumme 630.000 Euro.
Prof. Dr. Rainer Kiefmann, Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie des UKE: PeriAge – Optimierung der perioperativen Versorgung älterer Patienten. Fördersumme 420.000 Euro.
Versorgungsforschung im UKE
15 der 18 geförderten Projekte mit UKE-Beteiligung stammen aus dem Bereich Versorgungsforschung. Schwerpunkte hier sind unter anderem die Weiterentwicklung von Qualitätssicherung und Patientensicherheit in der Versorgung, die Verbesserung von Instrumenten zur Messung der Lebensqualität sowie der Einsatz und die Verknüpfung von Routinedaten. Die Versorgungsforschung gehört zu den Forschungsschwerpunkten des UKE, die Aktivitäten werden vom Zentrum für Versorgungsforschung (CHCR – Center for Health Care Research) koordiniert. Aufgabe des CHCR ist es, bestehende Kompetenzen der Versorgungsforschung am UKE und an der Universität Hamburg zu bündeln und entsprechende Projekte in verschiedenen Versorgungsbereichen zu fördern und zu unterstützen. Weitere Infos: www.uke.de/chcr
Eine Übersicht aller geförderten Projekte: https://innovationsfonds.g-ba.de/projekte/
Bild: UKE