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G-BA bescheinigt Simeprevir beträchtlichen Zusatznutzen für fast alle Patienten mit chronischer Hepatitis C

24.11.2014 13:29
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat seinen Beschluss zur Nutzenbewertung für das Arzneimittel "Olysio" (Wirkstoff: Simeprevir) von Janssen für die chronische Hepatitis C-Therapie veröffentlicht und den vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) attestierten Zusatznutzen aufgewertet. Das Gremium bescheinigt Simeprevir basierten Kombinationstherapien für alle Patientengruppen mit chronischer Hepatitis Monoinfektion vom Genotyp 1 einen beträchtlichen Zusatznutzen. Über die IQWiG-Bewertung hinausgehend attestiert der G-BA auch einen Zusatznutzen für einen Großteil der Patienten mit Genotyp 4 sowie von Patienten, die mit HIV koinfiziert sind.

"Wir freuen uns, dass der G-BA die Therapie mit Simeprevir als klare Verbesserung der Patientenversorgung anerkennt und sogar die Beurteilung des IQWiG übertrifft", sagt Dr. Michael von Poncet, Medizinischer Direktor und Mitglied der Geschäftsführung von Janssen Deutschland. "Die neuen Behandlungsoptionen mit hohen Heilungschancen und das sehr gute Verträglichkeitsprofil der Therapie mit Olysio® sind ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen die Viruserkrankung. Von kürzeren Therapiezeiten und hohen Heilungsraten profitiert neben den Patienten auch das Gesundheitssystem. Mit dem Beschluss des G-BA ist Olysio® das derzeit bei weitem am besten bewertete Medikament zur Therapie der chronischen Hepatitis C. Diese Entscheidung ist auch ein wichtiges Signal für die Verordnungssicherheit der neuen Therapieoptionen."

Simeprevir ist ein Proteaseinhibitor der nächsten Generation und in Kombination mit anderen antiviralen Wirkstoffen indiziert für die Therapie bisher unbehandelter und erfolglos mit PR vortherapierter HCV-Patienten Genotyp 1 und 4. Dies umfasst auch Patienten mit Zirrhose sowie diejenigen, die zusätzlich mit dem HI-Virus infiziert sind. Neben dem Standardregime, der Kombination von Simeprevir mit pegyliertem Interferon alpha und Ribavirin (PR) steht für eine definierte Patientengruppe mit dringendem Therapiebedarf, bei der Interferon nicht geeignet ist, eine hoch wirksame Therapie in Kombination mit dem Polymerase-Inhibitor Sofosbuvir zur Verfügung, die über insgesamt 12 Wochen verabreicht wird.  Über 90% der Patienten erhalten mit diesem Regime eine Chance auf Heilung. Die Kombination aus Simeprevir und Sofosbuvir ist das einzige zugelassene Therapieregime, das auch bei Patienten mit Leberzirrhose immer nur über 12 Wochen gegeben werden muss. Zudem ist die zusätzliche Gabe von Ribavirin verzichtbar. Insbesondere Patienten, die bisher für den Einsatz von Interferon nicht geeignet waren, erhalten damit eine neue und hoch wirksame Behandlungsmöglichkeit.

* Simeprevir in Kombination mit Sofosbuvir sollte nur bei Patienten angewendet werden, bei denen Inter­feron nicht geeignet ist oder die es nicht vertragen und bei denen eine Behandlung dringend ist. Ba­sierend auf der klinischen Bewertung des einzelnen Patienten kann Ribavirin hinzugefügt werden.
Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

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