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IG Nierenlebendspende e. V. ehrt Dr. jur. Wolfgang Heinemann als ersten deutschen Nierenlebendspender

25.07.2012 14:50
Am 04. Juli 2012 wurde Herr Dr. jur. Wolfgang Heinemann als Ehrenmitglied in die Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V. aufgenommen. Die Vorsitzenden Ralf Zietz und Gisela Müller-Przybysz überreichten Herrn Dr. Heinemann in einer kleinen privaten Zeremonie die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft und einen Blumenstrauß als Willkommensgeste. Das Zusammentreffen des ersten deutschen Nierenlebendspenders mit dem Vorstand der ersten deutschen Interessengemeinschaft, die sich für die Belange der Nierenlebendspender einsetzt, wurde als historisch empfunden.

Der 1935 in Siegen geborene, promovierte Jurist hatte 1967 als erster Deutscher seinem Bruder eine Niere geschenkt. In den folgenden Jahren engagierte sich Herr Dr. Heinemann ehrenamtlich für die Organspende,
wobei er sich auch aus eigenen Erfahrungen heraus kritisch mit der Lebendspende auseinandersetzt.

Als er 1967 in Löwen, Belgien, seinem Bruder eine Niere schenkte, teilte ihm der behandelnde Arzt mit, dass er mit einer verkürzten Lebenserwartung von etwa fünf Jahren rechnen müsste. Am 17.12.1986 schickte Herr Dr.
Heinemann unter Bezugnahme auf seine ehrenamtliche Tätigkeit bei der Interessengemeinschaft Organspende e. V. eine Anfrage an Herrn Prof. Pichlmayr, damals einer der führenden deutschen Transplantationsmediziner
aus Hannover. In dem Schreiben formuliert Herr Dr. Heinemann u. a.:

In diesem Zusammenhang wurde mir mitgeteilt, daß Sie sich skeptisch zur Lebendspende von Organen ausgesprochen haben.

Die aufschlussreiche Antwort von Prof. Pichlmayr kann auf der Webseite des Vereins unter www.nierenlebendspende.com/meta/aktuellesboard/nachgelesen werden.

Für die mit der Nierenlebendspende erlittenen Belastungen und Einschränkungen würdigt die Interessengemeinschaft Nierenlebendspende Herrn Dr. Heinemann durch die Ehrenmitgliedschaft im Verein.

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

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